Activision´s und Infinity Ward´s 3. Weltkriegszenario geht in die 3. Runde.
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Fangen wir mal am Anfang an:

Die Geschichte:

Teil 1 Modern Warfare 1

Erstmalig in der Call of Duty Reihe wird eine durchgehende Handlung erzählt. Das Spiel ist in drei Akte unterteilt. Der russische Ultranationalist Imran Zakhaev hilft dem Terroristen Khaled Al-Asad, die Kontrolle in einem fiktiven arabischen Staat zu übernehmen. Derweil herrscht in Russland ein Bürgerkrieg zwischen den genannten Ultranationalisten (Rebellen) und den Loyalisten. Während man als Amerikaner Sgt. Paul Jackson in Arabien Al-Asad jagt, greift man als Sgt. „Soap“ MacTavish für den britischen SAS in Russland und Aserbaidschan ein. Der erste Akt endet damit, dass man als Jackson zusammen mit seinen Kameraden von einem Einsatzort per Helikopter evakuiert wird, da die Einsatzleitung Informationen über eine Atombombe in der Stadt erhalten hat. Aus der geöffneten Heckklappe des Hubschraubers sieht man die Explosion der Bombe; kurz darauf wird der Helikopter von der Druckwelle erfasst und stürzt ab. Schwer verletzt schleppt man sich aus dem Wrack und stirbt binnen Sekunden. Al-Asad hingegen ist längst ausgeflogen. MacTavish spürt Al-Asad in Aserbaidschan auf. Dieser wird von Cpt. Price (ein Charakter mit demselben Namen trat bereits im ersten Teil der Serie auf) nach einem Verhör erschossen. An dieser Stelle wird den SAS-Leuten erst klar, dass Al-Asad mit Zakhaev zusammenarbeitet. Für die folgenden zwei Level, die 15 Jahre vor der Gegenwart spielen, schlüpft man in die Haut von MacTavishs Vorgesetzten Cpt. Price. Zakhaev soll in Prypjat, einer Stadt nahe dem Kernkraftwerk Tschernobyl, mit dem Scharfschützengewehr Barrett M82A1 getötet werden. Der Spieler trifft jedoch nur seinen Arm und Zakhaev überlebt. Wieder in der Gegenwart, soll man als MacTavish, in dessen Rolle man von nun an bleibt, Zakhaevs Sohn gefangen nehmen. Dieser erschießt sich jedoch, als er sich von SAS- und USMC-Leuten umzingelt sieht. Es stellt sich heraus, dass der Putsch ein Ablenkungsmanöver für einen atomaren Angriff war. Aus einer eingenommenen Basis der russischen Armee startet Zakhaev zwei nukleare Raketen in Richtung der US-amerikanischen Ostküste. In letzter Sekunde kann man die Raketen durch Eingabe von Abbruchcodes in der Luft zerstören. Auf der Flucht wird das Team auf einer Brücke von Helikoptern aus beschossen, sodass ein Teil der Brücke zerstört wird; scheinbar werden sämtliche Teammitglieder mit Ausnahme von Soap getötet. Dieser kann schließlich Zakhaev persönlich mit einer Pistole, die einem der sterbende Cpt. Price noch zuschieben kann, töten. MacTavish wird, nachdem er Zakhaev getötet hat, von russischen Soldaten gerettet und sieht noch, wie ein russischer Soldat versucht Cpt. Price wiederzubeleben. Ob dies gelingt, wird im Spiel nicht aufgelöst.

Teil 2 Modern Warfare 2
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DerEinzelspieler-Modus stellt die direkte Fortsetzung zu Call of Duty 4: Modern Warfare dar und setzt fünf Jahre später ein. Wie schon in Teil 1 ist das Spiel in drei Akte unterteilt. Imran Zhakaev gilt in Russland als Märtyrer und wird von den Ultranationalisten als Held gefeiert. Das Spiel beginnt in Afghanistan mit dem US Army Ranger Joseph Allen. Beeindruckt von seinen Leistungen rekrutiert der Kommandeur der Task-Force 141 General Shepherd ihn für einen CIA-Undercover-Einsatz. Mit dem Alias Alexei Borodin wird er in die Organisation von Vladimir Makarov eingeschleust. Während eines Anschlags auf den Flughafen in Moskau wird er von Makarov getötet und als Sündenbock zurückgelassen, um die Beziehungen zwischen Russland und den USA zu erschüttern. Zum gleichen Zeitpunkt infiltrieren Captain „Soap“ MacTavish und Sgt. Gary „Roach“ Sanderson der Taskforce 141 einen Luftwaffenstützpunkt in Kasachstan, um ein Iff-Modul (ACS – Attack Characterization System) der Raumüberwachung NORADs aus einem abgestürzten US-Satelliten zu bergen.

In dem Glauben gelassen, dass der Terroranschlag mit amerikanischer Unterstützung geschehen ist, startet Russland massive Luftangriffe gegen die USA und eine Invasion der Ostküste der Vereinigten Staaten. Der Spieler – in Form des Private James Ramirez – verteidigt daraufhin Washington D.C, während die Task-Force 141 in den Favelas von Rio de Janeiro nach Informationen zur Ergreifung Makarovs sucht. Da sich alle Spuren im Sand verlaufen, entscheidet sich MacTavish den Gefangenen 627, den meist verhassten Feind Makarovs, aus einem russischen Gulag zu befreien, um ihn als Köder zu nutzen. Mit Unterstützung der Navy SEALs gelingt es der Task-Force, die als Vorposten dienenden Ölbohrplattformen zu überwinden und in das Gefängnis einzudringen. Der Gefangene erweist sich als Captain Price, die Flucht gelingt mit einer SPIE-rig Extraction. Um den Krieg zwischen den USA und Russland zu beenden, entschließt sich Price eigenmächtig ein russisches Atom U-Boot zu kapern, um eine Interkontinentalrakete über der Erdatmosphäre von Washington D.C. explodieren zu lassen. Der dadurch ausgelöste EMP´s zerstört die in der Nähe befindliche Raumstation sowie die Elektronik der Konfliktparteien am Boden. Die Einheit von Ramirez begibt sich daraufhin zum Weißen Haus, um einen Luftschlag der US Air Force auf ihre Stellung zu verhindern.

Um Makarov zu fassen, trennt sich die Task Force und infiltriert zwei vermeintliche Verstecke. Roach und Ghost untersuchen ein Haus und finden wertvolle Information, die sie näher an ihr Ziel bringen. Bei der anschließenden Evakuierung werden sie von General Shepherd getötet und verbrannt. Dieser will die Task-Force 141 auslöschen, damit niemand erfährt, dass er es war, der Makarov anheuerte. Price und MacTavish können dem Hinterhalt entkommen und entscheiden sich, Shepherd zu töten. Die als Kriegsverbrecher gebrandmarkten Soldaten können mit Hilfe von Makarov Shepherd aufspüren und nach einer Verfolgungsjagd in Afghanistan stellen. Dieser offenbart seine wahren Motive: Die in Call of Duty 4 durch eine Atombombe getöteten Marines verlangten seiner Meinung nach Vergeltung. Im Nahkampf mit einem Messer verwundet, muss MacTavish ansehen, wie Shepherd gegenüber Price die Oberhand gewinnt. Im letzten Augenblick zieht Soap das Messer aus seinem Körper und tötet Shepherd mit einem gezielten Wurf. Die als Himmelfahrtskommando deklarierte Mission endet damit, dass Nikolai – ein alter Bekannter – die Verletzten findet und rettet.

Teil3 Modern Warfare 3
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Findet es selbst heraus 😉 Wir wollen ja nicht zu viel Spoilern, soviel sei gesagt es kommen überraschende Wendungen! Diesmal hat man eindeutig etwas mehr Zeit in die Kampagne investiert als noch bei den beiden Vorgängern. Allerdings kommt man sich oft „unwichtig“ vor. Wenn man in den ersten beiden Teilen noch der „Held“ war, ohne den die Welt untergehen würde, ist man im dritten Teil eigentlich meistens nur einer von vielen. Mit Yuri kommt zwar ein neuer Charackter daher aber im großen und ganzen bekommt man im laufe der Kampagne eher dieses „das hätten die auch ohne mich geschafft“ Gefühl. MW 3 lacht einem oft höhnisch ins Gesicht bei den eindeutig zu oft plazierten „wird eh nix“ Missionsenden. Zu loben gibt es aber natürlich auch noch was: die KI, von Freund und Feind, ist erheblich besser als vorher und man wird in den Missionen nicht immer als einziger unter Beschuss genommen wie es sonst üblich war. So hat man wenigstens das Gefühl Teil eines ganzen Teams zu sein und nicht alleine auf dem Schlachtfeld zu stehen.

Aber nun gut, wenden wir uns eben eher dem Multiplayer zu, welcher keine Wünsche offen lässt. Die Karten sind Abwechslungsreich und die diversen Spielmodi bieten für jeden etwas.

Grafik und Sound:

Die grafische Leistung von MW 3 ist sehr gut gelungen, auch wenn es nicht ganz an den Genre-Konkurenten Battlefield 3 heranreicht. Detailgetreue Nachbildungen ganzer Stadtteile und eine „lebhafte“ Umgebung bringen realismus Flair in das ganze Terro-Weltkrieg Szenario.

Die Musik ist passend und unaufdringlich ins Spielgeschehen eingebaut und verleiht dem ganzen ein Kinofeeling vom feinsten. Der Waffen- und Fahrzeugsound ist richtig gut geworden und lässt, bei passender Beschallung im Wohnzimmer, den Boden zittern. Jeder Schuss klingt „bombastisch“ und lässt einem beim Spielen spüren wie laut es auf einem echten Schlachtfeld zugeht.

Gameplay und Steuerung:
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Die Steurung ist CoD typisch und geht leicht von der Hand, selbst absolute Neulinge sollten in wenigen Minuten problemlos damit klarkommen. Da brauchen wir glaube ich nicht weiteres zu erklären.

Was das Gameplay angeht ist auch dieses in gewohnter Manier aufgebaut und bietet an sich nicht viel neues. Die Level sind diesmal etwas abwechslungsreicher und größer als in den Vorgängern. Es geht um die ganze Welt, von Afrika über Europa bis hin zu den guten alten U.S.A. ist alles vertreten.

Was neu ist: die Waffen müssen nicht mehr durch Perks unterstützt werden, sondern können individuel umgestaltet werden. Somit ergibt sich ein noch persönlicheres Waffen- und Klassenerlebnis. Die Abschussbelohnungen können jetzt auch spezialisiert werden und bleiben zum Beispiel bei der „Unterstützer“-Auswahl trotz eures Todes aktiv.

Neue Spielmodi im Onlinegefecht gibt es auch:

Teamverteidiger ist eine art Capure the Flag, nur das man die Flagge die ganze Zeit trägt und dafür entsprechend Punkte erhält.

Abschuss bestätigt: Ein Team-Deathmatch basierendes Spiel, bei dem man die Dog-Tags der erledigten Gegner einsammeln muss um zu Punkten.

Zu dem bekannten Spezialeinheitenmodus aus dem Vorgänger gesellt sich jetzt noch der „Überlebens“-Modus. Hier muss man schier endlose Wellen von gegnerischen Angriffen abwehren, welche von Stufe zu Stufe heftiger werden. Dies macht im Koop noch mehr Spaß.