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Werde zum Saboteur!

Es tobt der Zweite Weltkrieg, die Deutschen haben Paris fest in ihrer Hand, wenn da nicht der irre Ire Sean Devlin wäre. Sean ist eigentlich Rennfahrer doch nun schließt er sich der Résistance an.

Ähnlich wie bei den verschiedenen  GTA teilen kann man sich ganz frei bewegen und auch alles machen wo nach einem gerade ist, sei es irgendwelche Sachen zerstören oder Nazis töten. Ziel des Spiels ist es Paris, von den Nazis und dem schwarzweißen Schleier, zu befreien. Nach und nach kommen immer mehr Menschen zu Sean die Aufträge anbieten. Um so mehr erfüllt werden oder Propagandatürme und dergleichen zerstört werden, desto Bunter wird die Stadt und die Résistance gewinnt an Stärke. Die Stimmen der Darsteller sind gut gesprochen und durch die Dialekte wirkt es sehr realistisch, was aber über die Teilweise schlechten und platten Dialoge nicht wirklich hinweg sehen lässt. Durch die vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B.  Arc de Triomphe, dem Eifelturm, Sacré-Coeur oder Notre-Dame wirkt es sehr authentisch. Wie auch bei Assassins Creed kann fast jedes Gebäude erklommen werden, auch wenn es bei Altair eleganter aussieht, aber von oben hat man eine wesentlich entspanntere Aussicht wenn es mal brenzlich wird. Aber Vorsicht, die Deutschen haben alle paar Meter Scharfschützentürme aufgebaut und Zeppeline machen einem den Aufenthalt auf den Dächern manchmal recht ungemütlich. Sean kann wie auch Nico Bellic, der Held von GTA 4, mit unzähligen Waffen rumrennen, Autos klauen und mit jeder Menge Sprengstoff herumspielen. Der Sprengstoff ist dabei ein oft gebrauchtes Mittel, um so ziemlich alles was von  Nazis aufgebaut wurde schnellst möglich wieder abreißen zu können.

Die Missionen unterteilen sich in Haupt- und Nebenaufträge, allerdings hat man nicht viel Entscheidungsfreiheit.

Die Hauptmissionen reihen sich aneinander oder gehen teilweise sogar ineinander über, was aber die Spannung hochhält. Die Story verknüpft sich dabei mit der Mission, was den Machern wirklich gut gelungen ist.

In den Nebenmissionen dreht es sich meist um irgendwelche Nazis, welche getötet werden sollen oder Sprengstoffattentate auf Flakstellungen, Brücken oder andere Einrichtungen der Wehrmacht.

Die grafische Darstellung des schwarzweißen Paris, wo es außer blutrot keine Farben gibt, ist sehr gut gelungen. Allerdings nerven die immer gleichen  Häuser und die wenigen Details (abgesehen von den Wahrzeichen). Die Charaktere sind im Großen und Ganzen  gut dargestellt, etwas mehr Mimik würde  auch nicht schaden, da es die Dialoge etwas besser unterstreichen würde.